Der steile Weg zur Maggia-Quelle

Publiziert: 14 Juli 2019

Das Lavizzaratal ist wenig bekannt – dabei prunkt es mit seltener Ursprünglichkeit, einer grandiosen, wilden Natur, Abwechslungsreichtum und fantastischen Velo- und Wandermöglichkeiten.

Ausgangspunkt für alle Touren und egal mit welchem Vehikel, ist auf 443 Metern über Meer Bignasco. Von dort aus geht’s gen Nordost, hinein in die enge, schroffe Schlucht, welche der Fluss Maggia in abertausenden Jahren tief in den Berg geschliffen hat – hinein ins Lavizzaratal. Erster Höhepunkt auf dem Weg nach oben ist das Marmordorf Peccia mit seiner Bildhauereischule. Dann wird’s steil und noch enger, wenn sich die Strasse in engen Serpentinen bergauf windet.

Sternearchitektur und ein Felsnest


Endlich ist die Hochebene von Mogno erreicht, wo der Tessiner Stararchitekt Mario Botta seiner Kunst mit dem Kirchlein San Giovanni Battista ein Denkmal gesetzt hat. Wer anspruchsvolle Wanderungen liebt, verlässt hier die Strasse, um zum Lago di Mognola hinaufzuwandern, angeblich der schönste See des Tessins, sicher aber einer der einsamsten. Zu erreichen ist er etwas einfacher von Fusio aus, einem malerischen Felsnest an der Strasse oberhalb von Mogno.

Irgendwo im Nirgendwo


Wer sich noch ein Stück bergauf wagt, kommt zuerst zum grossen Sambuco-Stausee. Noch weiter oben, auf 2'311 m ü. M., liegt, umringt von kleineren Gewässern, der abgelegene Lago del Narèt mit seinen charakteristischen zwei Talsperren. Hier hat es ein Ende mit der Fahrbahn. Nur noch zu Fuss ist es möglich, zur Quelle der Maggia zu gelangen, irgendwo oberhalb des Sees, irgendwo zu Füssen des Pizzo Cristallina.

Info

Ascona-Locarno Turismo – Centro Punto Valle
Via Vallemaggia 10
6670 Avegno
+41 848 091 091
vallemaggia@ascona-locarno.com

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