Magisches Maggiatal am Lago del Narèt

Publiziert: 29 Juni 2020

Wer gern wandert, kennt im Tessin keine Langeweile. Ein Paradies für Tourengänger ist das hintere Maggiatal. Kennen Sie schon Fusio und den Narèt-See?

An der Mündung eines Flusses herumzustehen und dem gen Meer fliessenden Wasser wehmütig nachzusehen, ist keine Kunst. Das kann jeder und jede. Aber besuchen Sie mal die Quelle! Ja, da bleibt Ihnen nicht nur die Spucke, sondern vor allem die Luft weg. Die Quelle der Maggia liegt weit, weit oben im Maggiatal, zu Füssen des Pizzo Cristallina.

Karge Pracht


Auf dem Weg dahin kann man lange fahren. Erst beim Lago del Narèt, dem Stausee, der sich durch zwei Talsperren auszeichnet, ist endgültig Schluss. Von da an geht es nur noch zu Fuss weiter. Wer die steile Wanderung scheut, findet rund um den See überall gemütliche Plätzchen, um die karge Pracht der Natur zu geniessen. Auch hier gilt wie überall in den Bergen: Weniger ist oft mehr. Die raue Schönheit lässt einen demütig werden.

Sehenswertes Fusio


Auf dem Rückweg sollte man in Fusio halt machen. Das Dorf liegt 44 Kilometer von Locarno entfernt auf 1281 Metern über Meer. Erstmals erwähnt wurde es bereits 1374, und zwar unter dem Namen Fuxio. Im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz wird es als ebendies eingestuft. Zu sehen gibt es neben der Pfarrkirche Santa Maria Assunta zwei Betkapellen, zwei Mühlen, einen alter Getreidespeicher, ein altes Waschhaus und die frühmittelalterliche Siedlung im Ortsteil Mott Dorei.

Info

Tourist Office Ascona - Locarno
Centro Punto Valle, Via Cantonale 10
6670 Avegno
+41 91 753 18 85
vallemaggia@ascona-locarno.com

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