Öl aus Tessiner Oliven

Publiziert: 15 April 2018

Das Olivenland schlechthin ist die Schweiz nicht. An ihrem untersten Zipfel, unter mediterraner Sonne, gedeiht jedoch die Olea europaea. Und aus ihren Früchten wird sogar Öl gepresst. Nicht viel, aber köstliches.

Olivenöl ist gesund. Das wird auch von Gemüse behauptet, von Obst und Beeren. Beim Olivenöl ist man sich aber schon ziemlich sicher. Denn der gute Gesundheitszustand der Menschen im Mittelmeerraum kann doch nicht von ungefähr kommen. Man schreibt ihn also dem Öl zu, dem Olivenöl wohlverstanden.

Qualität vor Quantität


Mit seinem mediterranen Flair gehört das Tessin schon irgendwie zum Mittelmeerraum. Obwohl man das Meer vergeblich sucht. Oliven aber wachsen auch hier. Nicht viele, aber feine. Wer das aus ihnen gepresste Öl kosten will, muss sich sputen, denn das begehrte Produkt wird nie zum Ladenhocker. Was nicht direkt verkauft wird, landet für kurze Zeit nur in der Bottega di Gandria.

Freiwilliger Ernteplausch


Im ganzen Südkanton werden rund 4‘000 Bäume kultiviert. Geerntet wird jeweils im Herbst, je nach Witterung zwischen Oktober und November. Im Olivenpark an den Hängen über Gandria sind es Freiwillige, die sich Jahr für Jahr an die Lese machen. Sorgfältig pflücken sie die reifen Früchte von den etwa 200 Bäumen, damit sie danach gepresst werden können. Zum Wohle des Menschen.

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