Auf Schusters Rappen durch den tierischen Malcantone

Publiziert: 1 September 2013

Sanfte Hügel, dichte Wälder, atemberaubende Berge und südländische Vegetation am See prägen die Region. Zum besonderen Zauber tragen auch die pittoresken Dörfer bei. Man kann sie auf Schusters Rappen erkunden. Und "Tierisches" erleben.

Sanft geschwungene Hügel, dichte Kastanienwälder, atemberaubende Gebirgslandschaften und südländische Vegetation am Seeufer prägen den Malcantone. Doch zum besonderen Zauber dieses Landstriches tragen auch sie einen grossen Teil bei: die stillen Bergdörfer, die man prima auf Schusters Rappen erkunden und in denen man "Tierisches" erleben kann.

In Breno grasen zottelige Schotten


Wanderlustige haben im Malcantone die Qual der Wahl. Viele Ecken lohnen sich zum Entdecken. Etwa das auf 800 Metern gelegene Breno, das sich an die Hänge des Monte Lema schmiegt. Der ist, wie Lugano Turismo richtig zusammenfasst, "Bergerlebnis total". Zum Teil fühlt man sich in der Gegend gar in ganz andere Gefilde versetzt. Etwa, wenn man sich wegen der grasenden Hochlandrinder in Schottland wähnt. Des Rätsels Lösung: Der Argraringenieur Giovanni Berardi züchtet die robusten, winterharten Tiere hier. Und beim Wandern kann man den zotteligen Highland Cattles – rund 100 sind es – im Alto Malcantone begegnen.

In Curio wird der Wolf durchs Dorf getrieben


Tierisch geht es auch in Curio zu. Die Ortschaft mit dem Wolf im Wappen und mit dem hübschen Dorfkern liegt – es geht unterwegs durch die ebenfalls sehenswerten Orte Miglieglia und Novaggio hindurch – wenige Kilometer weiter südlich. Wer sich am Sonntag, den 8. September auf den Weg nach Curio macht, kann sogar an einer Wolfsjagd teilnehmen... Allerdings weder hoch zu Ross noch bewaffnet. "La legenda del lupo di Curio – Die Legende des Wolfes von Curio" ist ein Musiktheaterstück mit über 150 Beteiligten; Schauspielern, Sängern, Tänzern und anderen Künstlern, Handwerkern und Komparsen. Das fast den ganzen Tag dauernde Stück basiert auf einer Legende: 1885 soll ein Wolf das Dorf in Angst und Schrecken versetzt haben. Bis sich der böse Wolf als guter Wolf entpuppte. Der Anlass vom Sonntag erzählt die Legende nach – in den Höfen, Gärten, Häusern und Gassen Curios. Los geht es wirklich fast zur Wolfsstunde: um 5.30 Uhr am frühen Morgen, und das "Finale" ab 15.00 Uhr ist auf dem Cimitero, dem Friedhof, vorgesehen. Der Wolfshunger wird zwischendurch natürlich gestillt, unter anderem im Museum des Malcantone.

In Sessa fühlen sich Feriengäste pudelwohl


Weiter geht unser Ausflug in Richtung Westen, näher an die Grenze zu Italien heran, nach Sessa. Der ehemalige Hauptort des Malcantone verfügt ebenfalls über ein kleines Museum und ist beliebt bei Feriengästen. Ebenso wie das noch ein Stückchen weiter gegen Italien hin gelegene Astano. Der Natursee, in dem man fischen und schwimmen kann, macht Astano zu einer kleinen Oase. Ein Sohn des Ortes ist übrigens eine richtige Berühmtheit geworden: der Architekt und Stadtplaner Domenico Trezzini. Und wie die meisten Dörfer der Region ist Astano ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen. Die oben genannten Orte liegen übrigens alle an der "Strada Verde", der grünen Strasse, die knapp 40 Kilometer umfasst und natürlich auch etappen- oder nur auszugsweise zurückgelegt werden kann. Eine ebenfalls gute Gelegenheit, einige der hübschesten Ecken des Malcantone zu erkunden, bietet der Sonnenweg. Auch er umfasst rund 40 Kilometer und eignet sich unter anderem für eine entdeckungsreiche Motorradtour.

Info

Malcantone


+41 58 866 66 00
info@luganoturismo.ch

www.luganoregion.com
www.ticino.ch

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  • Hotel Walter au Lac Lugano
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