Fisch als sommerliches Lebensgefühl

Publiziert: 5 Mai 2013

Fisch ist gesund. Und mehr als das. Er gehört zu einem lauen Frühlingsabend an den Ufern des Lago di Lugano ganz einfach dazu. Ob frittiert, passiert oder kühl serviert.

Fisch ist gesund. Wegen der Fettsäuren. Und das ist kein Ammenmärchen. Denn Fett ist nicht gleich Fett. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in den Fischen enthalten sind, zählen zu den wichtigsten Grundbausteinen der Nahrungsfette und sind ein wichtiger Energielieferant für den Organismus. Aber Fisch ist noch viel mehr als ein gesundes Lebensmittel. Fisch ist ein Lebensgefühl. Er gehört zum Sommer – wie Sonne, Strand und Wasser. Was gibt es Schöneres als in einem urigen Grotto an den Ufern des Ceresio zu sitzen und frittierte Fischhäppchen zu schlemmen? Für Ständerat Filippo Lombardi kaum etwas. Der Tessiner Parlamentarier liebt nämlich den See und seine Früchte.

Weissfisch im Vormarsch


Im Ceresio werden neben Döbeln, Schleien, Karpfen, Barschen und Felchen auch Rotaugen gefangen. Während der Egli dem Rotauge in der nahen Vergangenheit den Rang ablief, erlebt letzterer heute einen bemerkenswerten Aufschwung. Er gehört zu den meist pflanzenfressenden, sogenannt "weissen" Fischen, deren Fleisch sehr delikat und zum Frittieren geeignet ist. Manch einer fürchtet seine vielen Gräten. Doch sollte dies den Genuss des zarten Filets nicht vereiteln, gibt es doch einfache Techniken, um den Fisch davon zu befreien. Alle Weissfische können ausserdem auch passiert und fein gewürzt als Apérogebäck-Aufstrich oder als schmackhafte Fischwürstchen verspeist werden.

Lokale Spezialität kalt serviert


Als besondere Spezialität der Region Lugano gilt der pesce in carpione, ein in Essig marinierter Süsswasserfisch. "Nicht jedermanns Sache", lacht Lombardi, "doch der Geschmack ist schon einzigartig." Das dazu benötigte Gemüse – bestehend aus Schalotten, Mangold, Sellerie, Karotten und Lauch – wird in einem Rotwein-Weissweinessig-Wasser-Sud weich gekocht und dann abgekühlt. Danach wird die Marinade über die angebratenen Fische (z.B. Agone oder Felchen) gegossen und zwei bis drei Tage kaltgestellt. Das Fischgericht wird kühl serviert. Der Politiker und HC Ambri-Präsident mag es aber auch ganz klassisch. „Eglifilet als Hauptspeise – jederzeit ein Gaumenschmaus“, schwärmt er und sitzt in Gedanken wohl schon irgendwo am Lago di Lugano vor einem frischen filetto di persico.

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