Ein abgelegenes Paradies namens Rovio

Publiziert: 31 Januar 2021

Oberhalb von Melano liegt Rovio, ein etwas verkanntes Kultur- und Naturparadies. Es lohnt sich, einmal hinaufzufahren und sich genau umzusehen.

Beim schnellen Durchqueren des Tessins von Norden nach Süden – oder umgekehrt – ist man sich oft gar nicht bewusst, welch wunderbare Natur- und Kulturperlen am Wegesrand liegen. Eine davon ist etwa das Dörfchen Rovio unterhalb des imposanten Monte Generoso. Also, nicht vergessen: Bevor man das nächste Mal wieder gewohnheitsmässig die Autobahn anpeilt, sollte man an R wie Rovio denken.

Die Kirche bleibt im Dorf


Wieso ausgerechnet Rovio, fragen Sie sich? Wieso nicht, fragen wir Sie? Der Ort hat eine alte, uralte Geschichte. 1846 entdeckte archäologische Funde belegen, dass dieses Fleckchen Erde über dem unteren Luganersee schon in der Eisenzeit bewohnt war. Ja, da staunen Sie, was! Um die Kirche im Dorf zu lassen, fangen wir gleich dort an. Sie ist den Heiligen Vitale und Agata geweiht und fällt durch ihre rote Ziegelfassade auf.

Herrenhäuser aus anderen Zeiten


Beachtenswert sind auch die palastähnlichen Herrenhäuser, die von reich zurückgekehrten Auswanderern erbaut wurden. Stolz ragen sie gen Himmel und blicken fast etwas hochnäsig ins enge Tal hinunter. Wer noch höher hinauf will, trifft auch das romanische Kirchlein San Vigilio, das eine wunderbare Freske beherbergt. Sie zeigt den Christus in Majestät und die Muttergottes in Begleitung der Apostel. An den Hängen des Monte Generoso trifft man aber nicht nur auf kulturelle, sondern auch auf natürliche Schönheiten. Beispiel gefällig? Weinreben. Und was die können, verrät schon der Name. Kurz und gut: Ein Prosit auf R wie Rovio!

Info

Tourist Office Mendrisio
Via Lavizzari 2
6850 Mendrisio
+41 91 641 30 50
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