Fenster in die bunte Welt des Mittelalters

Publiziert: 18 Juli 2021

Weithin sichtbar erhebt sich die mächtige Burgruine von Mesocco über das Tal. Ein Besuch eröffnet herrliche Ausblicke in die Umgebung. Vielfältige Einblicke in das mittelalterliche Leben erhält man aber nicht nur hier, sondern auch in der nahen Kirche Santa Maria del Castello aus dem 12. Jahrhundert.

Wer sich für das Mittelalter interessiert, kommt in Mesocco voll auf seine Kosten. Dominiert wird der Ort von der auf einem Felssporn thronenden Ruine des Castello di Mesocco aus dem 13. Jahrhundert – eine der grössten Burganlagen der Schweiz. Rund 300 Jahre lang bildete sie das herrschaftliche Zentrum des Tals. Strategisch perfekt gelegen und bestens ausgestattet galt sie zu ihrer Zeit als "nur durch Verrat oder Hunger einnehmbar."

Ein Mittelalter-Comic


Mit derlei Dimensionen kann die katholische Kirche Santa Maria del Castello aus dem 12. Jahrhundert zu Füssen der Festung nicht mithalten. Sie prunkt mit ihren herausragenden Decken- und Wandmalereien – so bunt konnte das Mittelalter sein! Besonders auffällig sind die zwölf Monatsbilder an der Nordwand. Plakativ erzählen sie vom bäuerlichen und ritterlichen Leben im Wechsel der Jahreszeiten. Die Kirche ist auch der perfekte Rahmen für Konzerte – so am Samstag, 24. Juli, des Streichensembles Quartetto Dulce in Corde (20.30 Uhr).

Schöne kleine Schwester


Wer nach diesen beiden Hauptattraktionen noch Lust auf mehr hat, schlendert durch Mesocco. Südlich des Ortes lohnt ein Besuch der Burgruine beim Weiler Norantola. Sie ist kleiner, aber wahrscheinlich in etwa gleich alt wie das mächtige Castello di Mesocco. Verträumt liegt sie in einem Kastanienhain. Zu Fuss ist sie vom Dorf aus in wenigen Minuten zu erreichen.

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