Lang, länger, Sentierone Verzasca

Publiziert: 23 Juni 2019

Neun Stunden könnte man gehen, vom Anfang bis zum Ende. Doch der Weg entlang der Verzasca ist etappenweise besser zu bewältigen, und man hat erst noch mehr davon. Mehr Vergnügen.

Wer dem Flusslauf der Verzasca abwärts folgen will, beginnt den Weg in Sonogno. Das Dorf hat sein charakteristisches Ortsbild mit alten Häusern und Gassen bewahrt. Ein typisches Wohnhaus am Dorfplatz, die Casa Genardini, ist heute Sitz des Talmuseums. Unweit steht das alte Dorfbackhaus, das heute noch in Betrieb ist. In Frasco liegen eine alte Mühle und eine kleine Elektrizitätszentrale, die seit Beginn der Zwanzigerjahre für die Stromversorgung diente und heute wieder funktionstüchtig ist.

Es geht bachab


Auf der ganzen Wanderung dem Fluss entlang bis zum Stausee finden sich überall Zeugnisse aus vergangenen Zeiten, welche vom einstigen Alltag und den einfachen Verhältnissen zeugen. Der Weg folgt dem alten Saumpfad und ist technisch gesehen eine einfache Route. Die zahlreichen Möglichkeiten, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen, erlauben das Rasten, wo es einem gerade gefällt.

Die Zeit bleibt stehen


Sei es mit einem Bad in einem der ausgewaschenen Becken im Flussbett oder auf dem Weg der Kunst, auf dem man sich die Zeit vertreibt... Vielleicht aber lässt einen auch die Steinbrücke mit dem Doppelbogen in Lavertezzo nicht mehr los, oder man stärkt sich in einem Grotto am Weg – die Gelegenheit, die Zeit zu vergessen, bietet sich überall. So soll es sein. Das Ziel ist der Weg.

Info

Ascona-Locarno Turismo
Via Brere 3a
6598 Tenero
info@ascona-locarno.com

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www.ticino.ch

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