Wer die Natur liebt, findet im Verzascatal ein Freizeitparadies

Publiziert: 14 Juli 2013

In den Sommerferien und in seiner Freizeit fährt der Coach der U21-Fussball-Nati, Pierluigi Tami, hoch ins Verzascatal. Vorbei an pittoresken Ortschaften und Postkartenlandschaften, die zur aktiven Erholung und zu süssem Nichtstun einladen.

Es werde ihm stets in Erinnerung bleiben: Der erste Schulausflug in der 1. Klasse führte Pierluigi Tami ins Verzascatal. Der aktuelle Trainer der U21-Nati war beeindruckt von Sonogno. "Die Berge, die Häuser… eine wahre Idylle", sagt der heute 52-Jährige. Aufgeteilt in Gruppen seien sie durch den Ort gestreift, hätten eine Menge über das Dorf und dessen Geschichte erfahren. Heute kehrt Tami in den Ferien und an Wochenenden ins obere Verzascatal zurück. Er mag die Ursprünglichkeit dieser Gegend.

Jeder Ort birgt ein Juwel


"Jedes Dorf des Verzascatals ist sehenswert", schwärmt Pierluigi Tami. Er ist die Strecke von seinem Wohnort bei Locarno nach Sonogno schon unzählige Male gefahren. "Schauen Sie Corippo", sagt er, "wie es in harmonischer Einheit an der rechten Talseite hängt." Die kleinste Gemeinde der Schweiz ist gegenwärtig in ein Fusionsprojekt involviert. 12 der insgesamt 16 Stimmberechtigten von Corippo haben sich im vergangenen April für ein Zusammengehen mit sechs anderen Gemeinden ausgesprochen.
Die auffälligste und wohl auch bekannteste Sehenswürdigkeit des Verzascatals aber ist die Brücke von Lavertezzo. Unzählige Postkarten mit diesem Sujet sind schon in alle Welt verschickt worden. Der Ponte dei Salti ist nicht nur wegen seiner Steinkonstruktion, sondern auch wegen des typischen grünen Verzasca-Wassers und den abgeschliffenen Felsen, die dieses umrahmen, eine Augenweide. Die Verzasca ist fürs Baden und bei Tauchern beliebt, birgt wegen unterirdischer Strömungen aber auch erhebliche Gefahren.
Wer den Nervenkitzel sucht, dem sei ein Bungeesprung von der Verzasca-Staumauer empfohlen: 200 Meter in Tiefe – wie einst Geheimagent 007 im Film "Goldeneye".

Auf dem "Sentierone" von Dorf zu Dorf


Zwar lang aber leicht zu begehen ist der Wanderweg im Talgrund. Der Sentierone führt quasi vom Ufer des Lago Maggiore bis nach Sonogno. Die insgesamt zehn bis elf Stunden Marschzeit (25 km) können leicht aufgeteilt werden. Das Postauto hält an verschiedenen Punkten. Der Stausee im vorderen Teil des Tales kann auf beiden Seiten umwandert werden. Die beiden Weg-Varianten vereinen sich bei der Abzweigung nach Corippo zu einem einzigen Wanderweg nach Lavertezzo, Brione Verzasca, Gerra Verzasca und Frasco.
Nach dem "Ponte dei Salti" in Lavertezzo beginnt – talaufwärts gesehen – der Kunstwanderweg. Dieser führt über 4,5 Kilometer und zeigt zwischen Buchen, Erlen und Kastanienbäumen Skulpturen international bekannter Künstler. Er ist Teil des vorgängig beschriebenen Sentierone.

Info

Ponte dei salti
5112 Lavertezzo
+41 91 745 16 61
info@tenero-tourism.ch

www.ascona-locarno.com
www.ticino.ch

Wo

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  • Camping Tamaro
  • Hotel Casa Berno
  • Boutique Hotel La Rocca

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