Süsses Geschwätz zur Karnevalszeit

Publiziert: 31 Januar 2019

Meistens sind die Nächte zur Fasnachtszeit noch gar nicht lau. Deshalb braucht der Körper nahrhafte Nahrung. Zum Beispiel die feinen Chiacchiere.

Iss mich, iss mich!, plappert es aus den Regalen. Keine Sorge! Wer in diesen Tagen ungewöhnliche Stimmen hört, ist nicht verrückt, sondern nur etwas (vor)närrisch. Es sind die chiacchiere, die einen hemmungslos anmachen. Das süsse Teiggeschwätz ("chiacchiere" lässt sich auf Deutsch mit Gerede oder Geschwätz übersetzen), das zur Karnevalszeit vernascht wird, vermag den strengsten Zuckerverachter zu verführen.

Pfiffiger durch Grappa


Das Fasnachtsgebäck wird aus Mehl, Zucker, Butter, Eiern, Backpulver, wenig Salz und frischer Vanille gemacht. Noch etwas peppiger wird es durch die Beigabe von Grappa. Die chiacchiere werden nicht im Ofen gebacken, sondern im Öl frittiert und danach mit Puderzucker bestäubt. Wie es mit den Kalorien steht? Wen kümmert's. In einer Karnevalsnacht lösen die sich schnell in kalter Luft auf.

Zwischen Lügen und Wunder


Der Name chiacchiere stammt der Legende nach vom italienischen Koch Raffaele Esposito, der für Königin Margarethe von Italien nicht nur die Pizza Margherita, sondern eben auch das süsse Wintergebäck erfand. In Ligurien heissen die schwatzhaften Fasnachtküchlein bugie, Lügen. Auf Sardinien maraviglias, Wunder. Und in der Emilia Romagna fiocchetti, Schleifen.

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