Mahlen wie vor Jahren

Publiziert: 8 September 2019

Das Geheimnis der Farina bóna liegt in ihrer Herkunft. Denn gemahlen wird das gute Mehl, das aus geröstetem Mais besteht, in der Mühle von Vergeletto, im Seitental des Onsernonetals.

Ilario Garbani ist es zu verdanken, dass die Mühlen an den rauschenden Bächen sowohl in Vergeletto als auch in Loco wieder klappern – und dies nicht nur zum Schein. Die eine mahlt die mittlerweile berühmte Farina bóna, die andere Polentagriess. Mit der Unterstützung der eigens dafür gegründeten Vereinigung Mulini di Vergeletto, der nicht nur die Besitzerfamilien der Mühlen angehören, sondern auch private Gönnerinnen, Gönner und Stiftungen, hat sich Garbani für die Wiederbelebung einer alten Tradition in Vergletto stark gemacht.

Vom Klappern des Wasserrads


Drei von fünf Mühlen am Bach Remiasco sind heute restauriert und ihre Mühlsteine mit der für das Maismehl spezifizierten Riffelung versehen. Die Röstung des Mais, welcher von der Magadinoebene stammt, sowie das Mahlen und Verpacken des Produkts erfolgen direkt vor Ort. Ilario Galbani organisiert im Mühlenpark von Vergeletto auf Anfrage auch ausserhalb der Besuchszeiten geführte Besichtigungen.

Zum Rauschen des Bachs


Ansonsten können die Mühlen sowohl in Loco als auch in Vergeletto während der Saison besichtigt werden. Zudem ermöglichen zwei Panoramawege, welche vor kurzem restauriert worden sind, einen weiten Blick auf das ma(h)lerische Dorf Vergeletto und seine umliegende Landschaft. Und locken warme Temperaturen, kann sogar wenig weiter hinten im Tal im gut zugänglichen rauschenden Bach Ribo gebadet werden.

Info

Mühlen von Vergeletto und Loco
Ilario Garbani Marcantini
6654 Cavigliano
+41 91 796 29 67
ilario.garbani@gmail.com
www.farinabona.ch
www.ascona-locarno.com
www.ticino.ch

Wann

Juli bis Ende Oktober, Mulino di Vergeletto Di 14.00-16.00 Uhr; Mulino di Loco Do 14.00-17.00 Uhr, Sa/So 10.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Wetter

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