Zeugen ländlicher Baukunst

Publiziert: 8 April 2012

Drei Reisziele führen zu eindrücklichen Zeugen ländlicher Baukunst in der Südschweiz. Es sind Zeitreisen zurück in die urtümliche Welt der Menschen in den Tessiner Tälern.

Indemini, Corippo und Boschetto sind drei kleine, ursprüngliche Tessinerdörfer, die ihren Charakter weitgehend haben behalten können. Doch so ähnlich ihre Entwicklung auch ist, so unterschiedlich sind die verschiedenen Ortsbilder. Die Häuser jeden Dorfes sind einst aus den Materialien gebaut worden, die in der nahen Umgebung zu finden waren.

Indemini

Indemini liegt, noch auf Schweizer Boden, zuhinterst im italienischen Valle Veddasca, das hinunter zum Lago Maggiore führt. Es bietet sich eine eindrückliche Rundfahrt von Vira über Indemini nach Maccagno am Verbano und zurück in die Schweiz an, verschiedene Wanderwege queren das beschauliche Dorf. Sein noch weitgehend intaktes Ortsbild ist geprägt von Häusern, die aus einheimischem, grauem Gneis erbaut, mit Steinplattendächern eingedeckt und mit Holzlauben versehen wurden. Die Lage am Südfuss des Monte Tamaro ist windgeschützt und sonnig, das Dorf von wilder Natur und Kastanienwäldern umgeben. Im Ortsmuseum von Indemini erzählt eine permanente Fotoausstellung von vergangenen Zeiten. Infromationen zu Indemini gibt es hier: www.indemini.ch.

Corippo

Die Gemeinde Corippo rühmt sich auf ihrer Internetseite, die kleinste im ganzen Schweizerland zu sein. Gemäss amtlicher Statistik leben dort gerade einmal 12 Menschen (31.12.2010). Seine privilegierte Lage an der westlichen Flanke des Verzascatals, auf Höhe des nördlichen Endes des Stausees, machen das kleine Dorf zum gefragten Ausflugs- und Wanderziel, das urtümliche Ortsbild trägt das Seine zur Beliebtheit bei. Weitere Informationen gibt es hier: www.corippo.ch

Boschetto

Das kleine Dorf Boschetto, rund einen Kilometer südlich von Cevio im Vallemaggia situiert, beeindruckt als "Gesamtkunstwerk". Seine Lage im Talgrund, vor der Kulisse von Bergflanke und Wasserfall und umgeben von Wald, versetzt seine Besucher scheinbar um Jahrhunderte zurück. Klarheit und Einfachheit der architektonischen Linien lassen Erinnerungen an karge, spartanische Zeiten aus der Vergangenheit aufleben. Der wohl bekannteste Boschettese war der Lehrer und Heimatschriftsteller Plino Martini. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite von Cevio.

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