Höhenlicht gegen Winterblues

Publiziert: 21 Oktober 2018

Wer sagt denn, dass man im November keine Bergtouren mehr machen kann? Das Südklima und diverse Bahnen machen das spätherbstliche Sauerstofftanken zum stressfreien Naturgenuss.

Zugegeben, auch im Tessin kann es stürmen und schneien, vor allem im Norden – und wie! Doch der Kanton ist gross, und es gibt jede Menge Berge, über deren Flanken auch jetzt noch wunderbar milde Mittelmeerlüfte streicheln. Einige Kandidaten machen es den Wandersleuten besonders leicht, an die herbstliche Extraportion Sauerstoff zu kommen, da ihre öffentlichen Bahnen noch immer in Betrieb sind.

Vielfalt ist Trumpf


Das höchste der Gefühle bietet mit 1'960 Metern über Meer der Monte Tamaro südlich des Lago Maggiore. Bis 4. November offeriert er ausserdem mit diversen Spiel- und Sporteinrichtungen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und einem Spassbad nahe der Talstation die grösste Bandbreite von Freizeitmöglichkeiten der per Bahn zugänglichen Erhebungen.

Zwei Klassiker und ein Geheimtipp


Bis zum 4. November klettert ausserdem noch die tomatenrote Standseilbahn von Lugano-Paradiso auf den Monte San Salvatore, auch "Zuckerhut des Tessins" genannt (912 m ü. M.). Während sie zu den bekanntesten Bergvehikeln der Schweiz gehört, ist die kleine Seilbahn vom Centovalli (Verdasio) ins autofreie Bergdorf Rasa (898 m ü. M.) ein echter Geheimtipp für Wanderer, zu entdecken noch bis Mitte November. Den Zugänglichkeitsrekord hält jedoch die historische Standseilbahn auf den Monte Brè: Zur Fahrt ins 925 Meter hohe Glück können Ausflügler gar bis Ende Dezember aufbrechen. Keine ist auch so komfortabel zu erreichen, fast vom Herzen von Lugano aus.

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6501 Bellinzona
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