Tortelli zu Ehren Josefs

Publiziert: 28 Februar 2019

Zum Vatertag am 19. März wird im Tessin genascht, und zwar richtig Deftiges: in Öl frittierte Teigbällchen, die sagenhaften Tortelli di San Giuseppe.

Auf Tortelli reimt sich belli. Aber wen interessiert schon die Schönheit eines Teigbällchens! Gut müssen sie sein. Buoni. Und das sind sie meistens. Vorausgesetzt, sie werden mit hochwertigen Produkten hergestellt. Wenn irgendwie möglich aus dem Tessin. Wasser, Milch, Mehl, Eier, Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker gehören dazu. Und die abgeriebene Schale einer Zitrone.

Kalorienhaltig in den Frühling


Aus diesem Zutatenpotpourri wird ein Teigkloss geknetet, von welchem baumnussgrosse Stücke abgestochen und zu Kugeln geformt werden. Danach werden sie in Öl frittiert. Schwer verdaulich? Na ja, man muss ja nicht Tonnen davon verschlingen, einige Wenige tun es auch. Ausserdem kann der menschliche Körper Mitte März etwas Kalorien durchaus noch gebrauchen.

Süssigkeiten statt Wein


Die Tortelli di San Giuseppe werden nämlich traditionellerweise am Vatertag aufgetischt, am 19. März. Den Vätern würde ein Glas Merlot wohl ebenso gut munden. Nur, dann hätten die Kinder der Väter nichts davon, und das wäre einem gemeinsamen Fest eher abträglich. Und deshalb werden zur festa del papà eben Teigbällchen gefuttert und basta.

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