Süss, klebrig, einfach lecker!

Publiziert: 11 September 2016

Honig hat in allen Kulturen einen hohen Stellenwert, sei es als Nahrungs- als auch als Heilmittel. Hier und jetzt geht es ausschliesslich um den Genuss.

Der Honig dürfte eines der ältesten Nahrungsmittel der Menschen sein, steinzeitliche Malereien in den Höhlen von Cuevas de la Araña bei Valencia zeugen davon. Sie zeigen einen Honigjäger bei der Arbeit. Das Naturprodukt Honig hatte in allen Kulturen einen hohen Stellenwert, als Nahrungs- und als Heilmittel, galt zum Beispiel den alten Ägyptern als Götterspeise und Quell der Unsterblichkeit.

Kein Tessiner Tal ohne seinen Honig


Wohl ist die Geschichte des Südschweizer Honigs nicht so alt, eine lange Tradition hat er hier aber allemal. Kein Tessiner Tal ohne seinen eigenen Honig, werde er von den Bienen aus Kastanien-, Akazien-, Linden- oder Bergblumenblüten gewonnen. Sein Geschmack und seine Farbe sind so vielseitig wie sein Rohstoff, die Blüten.

Honig statt Zucker


Über Jahrhunderte war er der einzige Süssstoff in den Küchen des Tessins, der Honig wurde erst im ausgehenden 18. Jahrhundert langsam vom industriell hergestellten Zucker abgelöst. Zuvor war der Zucker ein ausserordentlich teures Luxusgut. Wer seinen Gästen zum Dessert oder zum Nachmittags-Tee eine wirklich authentische Tessiner Spezialität servieren will, der backe eine Torta di pane und ersetze dabei die im Rezept angegebene Zuckermenge vollständig durch Honig. Sie wird speziell schmecken – authentisch eben.

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