Besuch im Tessiner Bierland

Publiziert: 2 Oktober 2016

Das Tessin ist nicht nur Weinparadies, sondern auch Biereldorado. Und manchmal wird der hiesige Gerstensaft sogar mit etwas Merlot aufgepeppt.

Rud Bir, Bozz, Alambrina, Terra Matta, Suttobisio. Das macht keinen Sinn, ist nichts anderes als eine alberne Aneinanderreihung von Buchstabenkombinationen. Aber nur für Bierbanausen. Liebhaber des Gerstensaftes wissen ganz genau, worum es beim Suttobisio und der Terra Matta geht, nämlich um lokale Biere aus dem Südkanton. Ja, das gibt’s tatsächlich. Der Weinkanton ist auch ein Biereldorado.

Bernsteinfarbener Gerstensaft


Mehr noch. Die beiden Säfte haben sich teilweise sogar vereint. Aus dieser Heirat ist unter anderem die bernsteinfarbene Alambrina, die geschmacklich den belgischen Bieren nahekommt, entstanden. Gebraut wird sie von den Merlot-Profis der Azienda Vinicola Cormano in Morbio Inferiore. Ob das farblich ansprechende Produkt auch geschmacklich Freunde findet, wird sich zeigen.

Radiomoderator als Bierbrauer


Natürlich lohnt es sich, auch die reinen Gerstensäfte, die im Tessin hergestellt werden, auszuprobieren. Zum Beispiel die Rud-Biere von Luka "Rude Boy" Ferrara aus Gordola. Vor drei Jahren hat die Rete-3-Radio-Stimme einen kleinen Braukessel erstanden, um ernsthaft Bier herstellen zu können. Sein Produkt fand Anklang. Aus dem 50-Liter-Kessel wurde schnell einmal eine 400-Liter-Anlage. Zu geniessen gibt es von ihm unter anderem die Specialina, das Amber oder das Imperial. Prost Heiri. Oder Hans. Oder wie auch immer Sie heissen mögen...

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