Der Scharfe aus dem Maggiatal

Publiziert: 15 Juli 2012

Selbst Gourmetspezialisten konnten nach mehrmaligem Probieren nicht darauf kommen, was denn das Spezielle am Pepe della Vallemaggia ausmacht.

Auf der Kantonsstrasse von Cevio nach Bignasco im hintersten Maggiatal winkt ein altes Steinhaus mit Europaflagge, Eichenfässern und kunterbunter Blumenpracht zur Einkehr. Das Kunsthandwerklädeli der Familie Matasci nennt sich Punto verde. Nebst unterschiedlichsten heimischen Ess- und Trinkwaren wird Murmeltierfett gegen Muskelschmerzen feilgeboten. Aber auch Wein, Weinessig, Liköre, Senf und allerlei Kräuter. Eine besondere Spezialität ist der Valmaggeser Pfeffer. Die Mischung darin, welche sich ausgezeichnet für Grillfleisch eignet oder wunderbar für die Würzung von Frischkäse, Wurstwaren oder Hackfleisch gebraucht werden kann, stammt aus dem Geheimrezeptladen von Virgilio Matasci. Weil das Gewürz so gut angekommen ist, begann Matasci damit, es in kleinen Dosen zu verkaufen. Aber selbst Gourmetspezialisten konnten nach mehrmaligem Probieren nicht darauf kommen, was denn das Spezielle daran ausmacht. Obwohl um die Zutaten an sich kein Geheimnis besteht. Nebst grobkörnig gehacktem Pfeffer ist das Weisswein, Grappa von Americaninotrauben und Gewürze. Sollten Sie am Punto verde vorbeikommen, lohnt sich ein Halt jedenfalls.

Info

Pepe della Vallemaggia


www.ascona-locarno.com
www.ticino.ch

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