Tonis Brot gehört auf den Weihnachtstisch

Publiziert: 26 November 2017

Tessiner Weihnachten ohne Panettone wäre wie eine 1.-August-Feier ohne Schweizer Fahne. Das süsse Brot gehört einfach zu jedem gnadenbringenden Festschmaus.

Was würden Sie sagen, wenn wir alles umkehrten? Wenn wir statt Nüssen und Mandarinen bunt bemalte Ostereier auf den festlich gedeckten Tisch stellten? Wenn wir das Wohnzimmer mit Narzissen und Tulpen statt mit Tannen und Lichterketten dekorierten? Das wäre doch witzig. Mal etwas anderes, oder? Schon, nur würde dann auch der Panettone Flöten gehen. Und Weihnachten ohne Panettone, das geht nun gar nicht!

Verliebter Bäcker


Nicht nur das süsse Brot ist unwiderstehlich. Auch die Legende dazu. Und weil sie so schön ist und viel mit Liebe zu tun hat, und weil Weihnachten auch so schön ist und viel mit Liebe zu tun hat, erzähle ich sie Ihnen auch heuer wieder: Es war einmal ein verliebter Bäcker namens Toni, der seine Angebetete verwöhnen wollte. Und weil er eben ein Bäcker und kein Florist war, schenkte er ihr keinen Strauss, sondern ein besonderes Brot. Sein Brot. Tonis Brot. Il pane di Toni. Panettone. So einfach ist das mit der Liebe. Es braucht nur den richtigen Namen und die richtigen Zutaten.

Deftige Weihachten


Apropos Zutaten. Wollen Sie wissen, was drin ist, wo Panettone draufsteht? Nun gut: In einen richtigen Tessiner Panettone – der im Gegensatz zu seinem italienischen Pendant mit Ingredienzen etwas weniger geizt – gehören nebst Mehl, Wasser, Hefe, Butter, Eier und Zucker auch ganz viele Rosinen, kandierte Früchte, Nüsse, Dörrobst, Feigen und manchmal sogar himmlische Schokoladestückchen. Alles in allem ein deftiges Stück Weihnachtszeit.

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