Schauriges Gebäck zu Allerseelen

Publiziert: 31 Oktober 2014

An Allerseelen wird nicht nur mit besonderen Gottesdiensten, sondern auch mit passendem Gebäck den Verstorbenen gedacht. Es ist Zeit für die schaurig-nussigen Totenbeinli.

Sie wissen sicher, wie es ist, in ein richtiges Totenbeinli zu beissen. Krack... knackt es unter den Zähnen, dass die Haselnussteile nur so spicken. Was für den Gaumen ein Abenteuer ist, kann für das Kauwerkzeug ein Risiko sein. Falls Sie also auf einen etwas sanfteren Genuss des Totengebeins stehen, sollten sie die südländische Variante probieren, die sogenannten Oss da mort.

Zarte mediterrane Variante


Das Tessiner Gebäck enthält statt Hasel- oder Baumnüssen oft Mandeln. Ausserdem ist seine Konsistenz allgemein weniger hart. Wer die mediterranen Totenbeinli selbst backen möchte, dem sei dieses einfache Rezept empfohlen: 200 g Mehl, 200 g Zucker, 200 g geschälte, fein zerhackte Mandeln und zwei zu Schnee geschlagene Eiweiss. Alle Zutaten gut mischen und aus dem Teig ovale Biskuits formen. Im auf 220 Grad vorgewärmten Backofen etwa 12 bis 15 Minuten backen.

Gebete und Guetzli für die Verstorbenen


Die Oss da mort wurden zu Allerseelen am 2. November zubereitet, dem römisch-katholischen Totenfest. Durch Gebete, Fürbitten, Almosen und Friedhofgesänge wird den Verstorbenen gedacht. Anfangs November soll der Schleier zwischen der Welt der Lebenden und derjenigen der Toten besonders durchlässig sein. An Allerseelen besuchen die Toten deshalb gern ihre einstmalige Heimstatt und ihre Liebsten, die ihnen im Gegenzug Speis und Trank bereiten. Unter anderem eben die schaurig-nussigen Totenbeinli.

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