Mostarda – so ein Senf

Publiziert: 7 Oktober 2018

Scharf ist sie schon, die Mostarda, gereicht wird sie aber als Kontrapunkt zu salzigen Speisen, um mit ihrer klebrig fruchtigen Süsse dem richtig Rezenten den entsprechenden Akzent zu verleihen.

Mostarda besteht aus Früchten, meist aus ganzen, manchmal auch aus in Stücke geschnittenen. Das Obst wird vorab kandiert, was bedeutet, dass es durch Erhöhung des Zuckergehalts und Entzug des Wassers haltbar gemacht wird. Danach werden die so behandelten Früchte in Gläser abgefüllt und mit Senföl übergossen – fertig ist die Mostarda di Frutta. Bei uns wird diese Delikatesse als Senffrüchte betitelt und beispielsweise zu Raclette, Fondue Chinoise oder Siedfleisch gereicht.

Heisse Früchtchen


Dieses Produkt stammt ursprünglich aus der Lombardei, erwähnt wurde es bereits im siebzehnten Jahrhundert. Die Geschichte der Tessiner Firma Vanini in Rivera geht zwar nicht so weit zurück, jedoch produziert Sandro Vanini heute immer noch nach denselben Rezepten, wie dies einst vor mehr als fünfzig Jahren sein Grossvater Vittorio tat. Senffrüchte sind nur ein Erzeugnis der vielfältigen Palette. Ähnlich hergestellt wie die Mostarda di Frutta wird auch die Mostarda Purée.

Machen scharf


Wie es der Name schon sagt, werden dabei die kandierten Früchte püriert und dann erst mit Senföl vermischt. Dabei entsteht eine Art Konfitüre, die jedoch nicht nur süss, sondern zudem äusserst scharf schmeckt, und darum zu Käse oder Fleisch und Fisch äusserst lecker schmeckt. Verwendet werden Feigen, Orangen, Birnen oder Quitten, ausserdem gibt es ein im Sortiment auch ein Curry-Ananas-Purée und eine mit Ingwer gewürzte Mostarda.

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