Gitzi – fettarm, zart und einfach wunderbar

Publiziert: 8 April 2018

Ob gekocht, gebraten oder geschmort – das zarte Gitzi ist das perfekte Gericht für ein Familienessen an einem Frühlingssonntag.

Wer sich nach der perfekten Bikinfigur sehnt, hat es derzeit schwer. Auch wenn Ostern vorbei ist, locken sie noch überall, die süssen und herzhaften kulinarischen Verlockungen. Die bunt bemalten Eier, die in den Tagen nach Ostern noch im Salat oder auf dem Brot verwertet werden. Auch Hasen aus Milchschokolade stehen wohl noch in jedem Haushalt und scheinen “Vernasch mich doch” zu flüstern. Und dann gibt es natürlich auch noch die traditionellen saisonalen Gerichte. Das Gitzi etwa, das in der Südschweiz an Ostern oder an einem Frühlingssonntag auf den Tisch gehört.

Bis Pfingsten erhältlich


Warum das Gitzi gerade jetzt so ein grosses Thema ist, auf fast jeder Speisekarte oder dem Kochplan der Hausfrau steht, hat seinen Grund. Die am Anfang des Jahres geborenen Zicklein sind jetzt schlachtreif, das Fleisch des Frühlingsgitzi bis etwa Pfingsten beim Metzger erhältlich. Und was in früheren Zeiten als Arme-Leute-Festessen betrachtet wurde, hat sich längst zu einer Spezialität gemausert. Das Fleisch des Kitzes ist bekömmlich, fettarm und zart und schmeckt wunderbar. Darüber besteht kein Zweifel.

Weissen in den Topf, Roten ins Glas


Nur über die beste Zubereitungsart. Ob es gekocht, gebraten oder geschmort werden soll, darüber scheiden sich die Geister. Jede Familie hat wohl ihr eigenes Rezept für ihr capretto. Oft kommt noch etwas trockener Weisswein in den Topf, wie im Rezept von Natur konkret von Guido Leutenegger. Und vorzugsweise Tessiner Merlot auf den Tisch. Und da wir ja im Tessin sind, müssen es als Beilage nicht unbedingt Kartoffeln sein. Sondern noch lieber eine Polenta.

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