Monte San Giorgio: der fossilienreiche Uralte

Publiziert: 25 April 2021

Vom Monte San Giorgio aus geniesst man herrliche Ausblicke – und kann dies im Bewusstsein tun, unter den Füssen ein absolut aussergewöhnliches Stück Erdgeschichte zu haben.

Der Blick auf den etwas unförmigen Monte San Giorgio ist nicht wirklich spektakulär. Der Blick vom Monte San Giorgio dagegen sehr, nämlich auf den Ceresio und seine Arme, auf Lugano und die Alpen. Viele Wege wurden angelegt, um Wanderern ein atemberaubenderes Panorama nach dem nächsten zu präsentieren.

Fossilien auf der Spur


Ein Klassiker ist der geologisch-paläontologische Weg. Er ist bezeichnend für den Monte San Giorgio, wurde der "Berg der Dinosaurier" doch gar zum UNESCO-Weltnaturerbe gekürt. Der Grund: Die Fossilien aus der Mittleren Trias, die Paläontologen hier seit 1850 ans Licht bringen, sind in ihrer Vielfalt und Erhaltungsweise einzigartig. Der relativ leicht zu begehende didaktische Wanderklassiker beginnt in Meride. Zur Einstimmung sollte man dort das Fossilienmuseum besuchen. Die Wanderung führt dann in etwa viereinhalb Stunden (13,5 km) über Serpiano, Alpe di Brusizio und Pozzo zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs erzählen Schautafeln die paläontologische Geschichte des Berges.

Historisch zum Gipfel


Wer sich mehr für landschaftliche denn fossile Superlative interessiert, kann unter mehreren Möglichkeiten wählen, die alle nur ein Ziel haben: den Gipfel auf 1’095 Metern Höhe. Zu ihnen gehört der "Historische Weg" ab Meride, ein ehemaliger Saumpfad, der an Kirchen, Kapellen und weiteren kulturellen Relikten vorbeiführt. Die leichte Rundwanderung (8,6 km, gut drei Stunden) umfasst auch Teile des geologisch-paläontologischen Weges.

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