Vom Steinbruch zum Amphitheater

Publiziert: 27 September 2020

Arzo ist seit Jahrhunderten für seinen Marmor bekannt. Sogar in den Domen von Mailand und Como versteckt er sich. Aus dem einstigen Steinbruch wurde vor drei Jahren ein Amphitheater.

Sagen wir es einmal so: Arzo ist kein Ort, der durch seine atemberaubende Schönheit besticht. Das an den Hängen des fossilreichen Monte San Giorgio liegende Dorf ist zwar lauschig, bietet aber wenig Extravagantes. Auf den ersten Blick jedenfalls. Wühlt man allerdings etwas in der Ortsgeschichte, wird man auch hier fündig.

Marmor, Stein und Arzo


In Arzo gibt es Marmor. Na und?, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Was sollen wir denn mit Marmor? Nichts. Sie sollen ganz einfach mitten im Marmor sitzen und lauschen. Das ist kein Witz. 2017 wurde aus der ehemaligen Marmormine ein Freiluftamphitheater. Und auch wenn hier gerade keine Aufführung stattfindet, erzählt der Steinbruch doch spannende Geschichten von schweisstreibender Arbeit und ausgezeichneten Steinmetzen und Bildhauern.

Überall bekannt


Schon um das Jahr 1300 wurde in der Gegend um Arzo Marmor abgebaut. Das Gestein aus dem Südtessin machte sich im Laufe der Zeit auch über die heutigen Landesgrenzen hinaus einen Namen. Der rötliche Arzo-Marmor versteckt sich sogar in den Domen von Mailand und Como. Und sogar in Warschau soll er seine Pracht entfalten. Fazit: Auch wenn Arzo nicht zu den Tessiner Top-Destinationen zählt, so hat es doch einen einzigartigen, steinernen Charme.

Info

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Via Lavizzari 2
6850 Mendrisio
+41 91 641 30 50
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