Das ist ja die Höhe! Lugano von oben

Publiziert: 29 September 2013

Sie lieben die Farben des Herbstes? Dann nichts wie in die Höhe. Denn von den beiden Aussichtsbergen Luganos, Brè und San Salvatore, zeigt sich die Jahreszeit von ihrer schönsten Seite.

Die "Festa d’autunno" in Lugano ist natürlich ein Muss für alle, die Geselligkeit und Herbstspezialitäten lieben, und die Stadtführungen sind spannend und machen zugleich Spass. Aber wem der Sinn nach Luftveränderung steht, wer einmal weg will aus der schönen Stadt, der sollte sich auf den Weg nach oben machen. Denn Lugano ist eingerahmt von zwei wunderschönen Gipfeln, die herrliche Panoramen, kulinarische Genüsse und ideale Ausgangspunkte für Wanderungen bieten: der "Zuckerhut" Monte San Salvatore und der von der Sonne beschienene Monte Brè.

"top of Lugano" ist wirklich ein Topstar unter den Aussichtsbergen


Gar nicht weit vom Stadtzentrum Luganos entfernt – in Paradiso –, führt eine Zahnradbahn in zwei Etappen hinauf auf den Monte San Salvatore. “Zuckerhut” wird der Berg auch genannt, weil er aufgrund seiner Form und Lage an der Bucht von Lugano an das Wahrzeichen von Rio de Janeiro erinnert. Genannt wird er auch “top of Lugano”. Und was einen oben erwartet, ist wirklich top. Vom Dach des auf dem Gipfel stehenden Kirchleins aus bieten sich nach allen Seiten herrliche Ausblicke. Besonders jetzt, im frühen Herbst, könnte man stundenlang einfach nur das herbstliche Farbspiel beobachten. Wie die milde Sonne Lugano und den See in ein weiches Licht taucht. Wie die gelben und roten Blätter – und noch einige grüne – mit dem blauen See unten kontrastieren. Und mit dem Himmel oben. Wie der "Frühling des Winters" die Stimmung verändert. Schön sind jedoch auch die Spaziergänge und Wanderungen am Zuckerhut, beispielsweise der im vergangenen Jahr eingeweihte Naturpfad.

Besonderheiten der Natur am Wegesrand


Dieser Percorso Naturalistico ist rund zwei Kilometer lang, und ein minimaler Höhenunterschied ist zurückzulegen: nur 100 Meter. Der “Spaziergang für alle” beginnt am Gipfel. Beim Gebäude, welches das Museum San Salvatore beherbergt, biegt man in einen Pfad ein, der nach Pazzallo-Paradiso hinunterführt. Bis zum Aussichtspunkt “Belvedere” folgt man ihm. Vorbei kommt man an einigen Aussichtspunkten und Stellen, die die Besonderheiten der Natur des Berges offenbaren. Danach geht es wieder in Richtung Bergstation. Ein mit Fotografien und Zeichnungen angereicherter Faltprospekt zum Naturpfad ist an der Kasse der Seilbahn erhältlich; auch in deutscher Sprache.

Entdecke die tollen Aussichten. Und den Sportler in dir


Auf der anderen Seite Luganos, in Cassarate, führt eine Standseilbahn auf den anderen Aussichtsberg, auf den Monte Brè. Geht man von der Bergstation ein paar Schritte weiter, kommt man zur Osteria della Funicolare, von deren Terrasse man eine herrliche Sicht auf den See hat. Noch weiter reicht der Blick von der Terrasse des Ristorante Vetta. Die Aussicht auf Caprino, Campione, Melide und natürlich Lugano und die umliegenden Berge ist fantastisch. Doch nicht nur des Panoramas wegen lohnt sich ein Ausflug. Der Monte Brè eignet sich auch bestens für Wanderungen und andere Naturerlebnisse, unter anderem den in diesem Jahr eingeweihten Fitnessweg “Scoprite che sportivi siete! – Entdecke den Sportler in dir!". Entstanden ist dieser Rundweg in Zusammenarbeit mit dem Hockey Club Lugano. Er schlängelt sich um den Gipfel des Monte Brè, und bei der Bergstation der Standseilbahn ist eine Informationstafel aufgestellt, auf welcher er beschrieben wird.

Wer ist der Schönste im ganzen Luganeser Land?


Bevor man wieder in die Standseilbahn hinabsteigt, um sich nach Lugano-Cassarate bringen zu lassen, sollte man nochmals die Aussicht geniessen. Einen fantastischen Blick hat man übrigens auch auf den anderen Aussichtsberg Luganos, den Monte San Salvatore. Beide sind ähnlich hoch. 933 Meter der Monte Brè, 912 der Monte San Salvatore. Welcher der beiden ist nun lohnenswerter? Wer ist der Schönste im ganzen Land? Schwer zu sagen... Man muss einfach beide erlebt haben. Denn beide sind einmalig.

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