Die Welten des Symbolismus

Publiziert: 6 Dezember 2013

Die Parallelausstellung "Miti e misteri" in zwei Kunstmuseen von Lugano zeigt 200 Werke von berühmten Künstlern.

Traum und Unbewusstes. Die Frau – Heilige und Dämonin. Die Natur – göttlich und beunruhigend. Vermählung. Gewalt und Tod. Dunkelheit. Kosmos und Unendlichkeit. Das sind die Themen der dem Symbolismus gewidmeten Parallelausstellung im Museo Cantonale d’Arte und Museo d’Arte in Lugano. Die bis in den Januar hinein laufende Exposition beinhaltet zweihundert Werke – Bilder, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Stiche und Plakate – von den wichtigsten Schweizer Künstlern des Symbolismus und einigen international bekannten Kunstschaffenden.

Von Arnold Böcklin bis zu Gustave Klimt


Arnold Böcklin, Augusto und Giovanni Giacometti, Johann Heinrich Füssli, Ferdinand Hodler, Giovanni Segantini, Carlos Schwabe, Albert Trachsel, Félix Vallotton, Albert Welti, Edoardo Berta, Adolfo Feragutti Visconti, Filippo Franzoni und Luigi Rossi sind genauso vertreten wie Gustave Klimt, Gustave Moreau, Odilon Redon, Auguste Rodin und Franz von Stuck. Die Kunstwerke widerspiegeln die Ende 19. und Anfang 20. Jahrhundert aufkommende typische Unruhe einer sich im Wandel befindlichen Gesellschaft. Nichtsdestotrotz drücken sie nicht nur Sorge und Verzweiflung, sondern auch Hoffnung aus. Auf unmissverständliche Art und Weise reflektiert die Ausstellung die wesentliche Rolle des Symbolismus bei der von der Avantgarde des vorletzten Jahrhunderts initiierten Sprachrevolution.

Kunstmesse unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset


Die Kunstmesse ist in 21 thematische Sparten aufgeteilt. Die ersten sechs befinden sich im Museo Cantonale d’Arte und die übrigen 15 im Museo d’Arte. Kuratiert wird die Ausstellung von Valentina Anker in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern. Anker gilt als Spezialistin auf dem Gebiet des Symbolismus und ist die Autorin des Bandes “Le symbolisme suisse. Destins croisés avec l’art européen”. Die Parallelausstellung steht unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset, Chef des Eidgenössischen Departements des Inneren. Das Interesse am Symbolismus sei immer gross gewesen, erläutert Marco Franciolli, Direktor des Museo Cantonale d’Arte und des Museo d’Arte im Vorwort des Ausstellungskatalogs, in letzter Zeit gewinne er aber sogar noch an Gewicht.

Info

Lugano Turismo - Ausstellung "Miti e misteri"


+41 58 866 66 00
info@luganoturismo.ch

www.luganoregion.com
www.ticino.ch

Wann

bis 12. Januar 2014 im Museo Cantonale d’Arte (Via Canova 10) Di 14.00-17.00 Uhr Mi-So 10.00-17.00 Uhr und im Museo d’Arte (Via Riva Caccia 5) Sa/So 10.00-18.00 Uhr Di-Do 10.00-18.00 Uhr Fr 10.00-21.00 Uhr

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